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Ökologisch nachhaltige Prozesse

Unser Ambitionsniveau – da wollen wir hin

Wir richten unsere Prozesse darauf aus, den Einsatz von Ressourcen zu vermeiden, zu reduzieren sowie Materialien und Produkte zurück in den Kreislauf zu bringen.

Unsere Nachhaltigkeitsinitiativen

2026

Nutzung von Ökostrom

Auch 2026 nutzen wir wieder Ökostrom von der meistro Energie. Die meistro Energie bestätigt, dass die Energie ausschließlich regenerativ erzeugt worden ist. Die meistro Energie ist als 360-Grad-Energiepartner und Ökostromanbieter vom TÜV Nord zertifiziert.

Zwischen Büroalltag und Bienenstock

E/D/E verbindet Mitarbeiterengagement und Bildungsförderung

Nur wenige Schritte vom Schreibtisch entfernt wartet auf E/D/E Mitarbeiter Bastian Saam eine weitere Aufgabe: Wenn sein Arbeitstag endet, kümmert sich der ausgebildete Imker und Mitglied des Deutschen Imkerbunds auf dem Firmengelände der E/D/E Gruppe um Bienenvölker.  Im Rahmen des Nachhaltigkeitsansatzes der E/D/E Gruppe wurde dieses Engagement gezielt aufgegriffen und weiterentwickelt. So ist ein Projekt entstanden, das Artenvielfalt stärkt und Umweltbildung erlebbar macht. Seit 2024 haben zunächst fünf Bienenvölker auf dem E/D/E Gelände ihr Zuhause gefunden, kürzlich kamen sieben weitere hinzu. Inzwischen summen dort tausende Bienen. Es ist ein gut geschützter Ort entstanden, der Raum für Artenvielfalt bietet und inzwischen Teil des Unternehmensbildes ist.

Einblick in den Alltag
Die Fläche auf dem Firmengelände wird dem E/D/E Mitarbeiter und Imker, Bastian Saam (Hofimkerei Saam) bereitgestellt: Pflege, Betreuung und Verantwortung für die Bienen liegen vollständig bei ihm. Das E/D/E stellt den Raum zur Verfügung und schafft damit die Rahmenbedingungen, persönliches und ökologisches Engagement miteinander zu verbinden. „Das Bienenprojekt ist aus dem Zusammenspiel von individuellem Engagement und unserem E/D/E Nachhaltigkeitsansatz entstanden“, erklärt Jennifer Träptau, Nachhaltigkeitsbeauftragte der E/D/E Gruppe: „Uns ist es wichtig, Mitarbeitern Raum zu geben, eigene Ideen einzubringen und ökologisches Engagement konkret erlebbar zu machen. So entstehen Projekte, die langfristig wirken und gleichzeitig fest im Unternehmensalltag verankert sind.“ Bastian Saam ergänzt: „Das Gelände bietet mit seiner ruhigen Lage und den regionalen Grünflächen, wie den umliegenden Rapsfeldern, ideale Voraussetzungen für die Bienenvölker. Durch diesen Standort kann ich meinen Arbeitsplatz und meine Leidenschaft für die Imkerei in meiner Freizeit an einem Ort verbinden und spare mir viel organisatorischen Aufwand.“

Artenvielfalt
Verantwortungsvolle Imkerei bedeutet für Bastian Saam vor allem, das Tierwohl in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu zählen für ihn der Verzicht auf Übervölkerungsstände, auf eine extensive Bewirtschaftung sowie auf einen übermäßigen Honigertrag, der hier bewusst nicht im Fokus steht. Auch das Zusammenspiel von Honig- und Wildbienen wird berücksichtigt. Vorab hat Bastian Saam geprüft, ob das vorhandene Nahrungsangebot sowohl für die Honig- als auch für die Wildbiene ausreichend ist, da einige Pflanzen nur von Honigbienen oder Wildbienen bestäubt werden können.

Wissen teilen und erlebbar machen
„Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, Wissen weiterzugeben und Begeisterung für ökologische Themen zu wecken“, sagt Jennifer Träptau. „Ein wichtiger Baustein der Bildungsarbeit des E/D/E sind beispielsweise die eigenen Kurse an der Junior Uni Wuppertal, in denen Kinder aus der Region durch E/D/E Mitarbeiter Nachhaltigkeit praktisch erleben können. Dabei bringt sich auch Bastian Saam ein und gestaltet im Rahmen der Kurse kleine Workshops rund um Bienen und Artenvielfalt. Wir sind stolz auf Mitarbeiter, die ihr Wissen einbringen und unsere Bildungsarbeit durch ihr Engagement bereichern.“ Besonders wirkungsvoll wird das Bienenprojekt durch die Verbindung mit weiteren Maßnahmen auf dem Firmengelände. Ein von den E/D/E Azubis selbst gebautes Insektenhotel und die ebenfalls eigens angelegte Blühwiese schaffen zusätzliche Nahrungsquellen für die Bienenvölker.

„Das Projekt fügt sich in unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten ein“, sagt Jennifer Träptau. „Unser Ziel ist es, ökologisches Engagement nicht nur zu formulieren, sondern im Arbeitsalltag erlebbar zu machen, und zwar langfristig, glaubwürdig und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern.“

Gemeinsam gesammelt: Zweite Kronkorken-Abholung

Zwei prall gefüllte Taschen mit einem Gewicht von 37,8 Kilogramm haben erneut gezeigt, wie viel gemeinsam bewegt werden kann: Nach weiteren vier Monaten Sammelzeit stand die zweite große Abholung der Kronkorken und Verschlussdeckel des Vereins Zukunft und Natur an.

Im November holte der Verein erstmals rund 23 Kilogramm Kronkorken und Verschlussdeckel aus Weißblech im E/D/E ab. Dank zahlreicher Kollegen, die fleißig weitergesammelt haben, fand kürzlich (vier Monate später) bereits die zweite Abholung statt. Die E/D/E Sammelstellen waren gut gefüllt, sodass der Verein Zukunft und Natur diesmal 37,8 Kilogramm mitnehmen konnte. Darüber freuen wir uns sehr.

Im ersten Quartal des Jahres sammelte der Zukunft und Natur e. V. insgesamt 1530 Kilogramm Kronkorken. Der Erlös wird in ein Bildungsprojekt an einer Wuppertaler Schule investiert.

Das Projekt „Klimadeckel“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Das Team E/D/E beim Wupperputz

Auch in diesem Jahr war das E/D/E wieder beim Wupperputz vertreten und setzte gemeinsam ein Zeichen für die Region. Bei Sonnenschein packten die Mitarbeiter engagiert mit an, um Wuppertal von Müll zu befreien.

Nachdem der ursprünglich geplante Termin am 14. März aufgrund des schlechten und regnerischen Wetters ausgefallen war, konnte der Wupperputz am 21. März bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel stattfinden. Die Stadt Wuppertal hatte erneut zur Aufräumaktion eingeladen, um gemeinsam die Uferbereiche und angrenzende Flächen von Abfall zu befreien. Das Team E/D/E war wieder mit dabei.
Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllgreifern machten sich die freiwilligen Helfer des E/D/E daran, die Uferbereiche und angrenzende Flächen von allem zu befreien, was dort nicht hingehört. Selbst die vierbeinigen Begleiter unterstützten das Team mit selbstgestalteten E/D/E Halstüchern.

„Es macht mich stolz, dass wir als E/D/E nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern sie gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen genau mit so einer aktiv leben“, freut sich Jennifer Träptau, Nachhaltigkeitsbeauftragte der E/D/E Gruppe.

Das Team E/D/E sammelte ca. 10 Kilogramm Müll, sechs gefüllte Säcke mit Plastikverpackungen, Flaschendeckeln, Zigarettenkippen und Vielem mehr.

Ein Jahr Sonnenenergie

Am 19.03.2026 wurde die Photovoltaik‑Anlage des E/D/E ein Jahr alt. Seit der Inbetriebnahme hat sie bereits 1.087.895,6 kWh Strom erzeugt. 25 Prozent des von uns jährlich benötigten Stroms produziert die PV-Anlage nun.

Ende 2024 begann die Installation der PV-Anlage mit den ersten Montagearbeiten.
Die Fläche unserer Gebäude eignet sich perfekt für die insgesamt 2.630 Solar-Module, die 5.260 Quadratmeter abdecken.

E/D/E verlängert Moorpatenschaft

Durch die Initiative Mittelstand & Moor konnten bereits 200 Hektar Moorfläche in Brandenburg langfristig gesichert werden – seit 2023 übernimmt das E/D/E davon eine Patenschaft für eine 20-Hektar-große Fläche.

Neue Lebensräume im Wildnisgebiet Jüteborg

Das Moor-Projekt trägt sichtbar Früchte. Das Wildnisgebiet zeigt seit 2023 eine beeindruckende ökologische Entwicklung:

Rückkehr und Ansiedlung von Wildtieren

  • Die seit 2011 ansässigen Wölfe haben 2023 erstmalig Nachwuchs bekommen und ziehen ihre Welpen im Wildnisgebiet groß
  • Ende 2023 wurden nach über 200 Jahren erstmals wieder Wildkatzen gesichtet. Die naturnahen Wälder mit Lichtungen, Totholz und Baumhöhlen bieten ideale Bedingungen für diese heimische und seltene Art. Im August 2025 wurde erstmals genetisch bestätigter Nachwuchs der Europäischen Wildkatze im angrenzenden Wildnisgebiet Jüterbog nachgewiesen
  • 2025 wurden Silberreiher und ein Seeadler‑Paar entdeckt
  • Ebenfalls haben sich 2025 mehrere Fledermausarten – darunter Wasser-, Zwerg- und Fransenfledermäuse – angesiedelt. Besonders erfreulich: die Rückkehr der seltenen Mopsfledermaus 

Zunahme der Artenvielfalt

  • Anfang 2025 konnten Frühblüher wie Schneeglöckchen und Taubnesseln dokumentiert werden
  • Im letzten Sommer 2025 haben sich die Naturschutzflächen von Felgentreu gewandelt: Gelbe Flecken von Leinkraut leuchten zwischen violetten Akzenten des Blutweiderichs auf den Moorwiesen
  • Auch blühender Ginster und Akazien unterstreichen seitdem die steigende Biodiversität 

Moorpatenschaft um drei Jahre verlängert

All diese Fortschritte zeigen eindrucksvoll, wie Moor- und Wildnisentwicklung Hand in Hand gehen. Aus diesem Grund hat sich das E/D/E dazu entschieden, die Moorpatenschaft um drei weitere Jahre zu verlängern.

Die Klimapatenschaft „Mittelstand & Moor“ ist ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zu Kompensation oder Verbesserung der eignen Umweltleistungen herangezogen.

Kronkorken-Sammelaktion: Erste Abholung der im E/D/E gesammelten Kronkorken

Die erste große Abholung im Rahmen des Projekts „Klimadeckel“ fand im E/D/E statt. 

Seit dem ersten Oktober 2025 beteiligt sich das E/D/E an der Aktion „Klimadeckel“. Nach erst sieben Wochen Sammelzeit, konnten wir dem Wuppertaler Verein Zukunft und Natur e.V. 23 Kilogramm Kronkorken und Verschlussdeckel übergeben. 

Die Idee dahinter ist einfach: Kronkorken und Weißblechdeckel bestehen aus Metall, das sich recyceln lässt. Der Erlös aus dem Metallverkauf fließt laut Angaben des Vereins in lokale Projekte wie Pflanzaktionen und Umweltbildungsprojekte unter anderem mit Schulen.

Die Bilanz der ersten Sammelphase

Der Verein Zukunft und Natur e. V. konnte am 19. November rund 23 Kilogramm Kronkorken und Verschlussdeckel im E/D/E abholen – das entspricht fast 10.455 Deckeln. Mit dem Erlös von 863 Kronkorken kann der Verein bereits eine kleine Blumenwiese anlegen, für einen Baum braucht es etwa 332.937 Kronkorken.

Erste große Pflanz-Aktion in Wuppertal

Der Verein hat am 30. November das erste Biodiversitätsprojekt umgesetzt: Auf dem Gelände des Wuppertaler Technologiezentrums W-tec wurden ca. 2.000 Blumenzwiebeln (Elfenkrokus, Traubenhyazinthe, Winterling und Märzbecher) gepflanzt, um damit ein erstes sichtbares Ergebnis der stadtweiten Kronkorken-Sammelaktion zu schaffen. 

Das Projekt „Klimadeckel“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Kronkorken-Sammelaktion „Klimadeckel“

Gemeinsam mit dem Verein Zukunft und Natur e.V. sammelt das E/D/E zusammen mit seinen Mitarbeitern Kronkorken und Verschlussdeckel aus Weißblech, die dem Recycling zugeführt werden. Der daraus erzielte Erlös kommt direkt lokalen Umweltprojekten zugute, wie zum Beispiel dem Anlegen von Blühwiesen, der Pflanzung von Bäumen.

Mit dem Erlös von 863 gesammelten Kronkorken kann der Verein eine kleine Blumenwiese anlegen.
Die Aktion lebt vom Mitmachen: Ob im Büro, beim Mittagessen oder in der Freizeit – jeder Deckel zählt.
Auf dem E/D/E Gelände stehen gut sichtbare Sammelstellen bereit, die das Mitwirken einfach und unkompliziert machen.

Die für die Sammelstellen verwendeten Materialien stammen aus einer kreativen Wiederverwendung und wurden upgecycelt.

Das Projekt „Klimadeckel“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Erfolgreiche Zertifizierung Energiemanagement für das E/D/E

Ein Unternehmen ist nach den Vorgaben der Norm DIN EN ISO 50001 zertifiziert, wenn es ein Energiemanagement (EnMS) nach international anerkannten Standards betreibt, das auf die Verbesserung der energiebezogenen Leistung abzielt. Die Zertifizierung zeigt, dass das jeweilige Unternehmen systematisch seinen Energieverbrauch analysiert, optimiert und seine Energieeffizienz möglichst kontinuierlich steigert. Seit dem 16. Juli ist das E/D/E zertifiziert. Damit erfüllt die Verbundgruppe die regulatorischen Anforderungen, die in Deutschland für Unternehmen mit einem Gesamt-Endenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr gelten. Die Pflicht zur Einführung eines zertifizierte Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 ergibt sich auch dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG).

Photovoltaik-Anlage zeigt erste starke Ergebnisse

Seit Mitte März produziert die E/D/E Photovoltaik-Anlage Strom durch Sonnenenergie. Über 750.000 kWh wurden in den ersten fünf Monaten erzeugt.

Ende 2024 begann die Installation der beiden PV-Anlagen mit den ersten Montagearbeiten. Auf zwei Gebäudedächern des E/D/E wurden anschließend insgesamt 2.630 Solar-Module verbaut, die eine Fläche von 5.260 Quadratmetern abdecken.

Zusammen erzeugen die PV-Module voraussichtlich über eine Million kWh Strom pro Jahr, bei einer Modulleistung von 1.183,5 Kilowatt-Peak (kWp). Somit produziert die PV-Anlage anteilig den Strom für das E/D/E. Seinen übrigen Bedarf deckt das E/D/E nach wie vor über den externen Bezug von zertifiziertem Ökostrom (2025 über meistro Energie).

Nach den ersten fünf Monaten fällt die Bilanz positiv aus: „Bisher haben wir über 750.000 kWh Strom erzeugt. Damit sind wir optimistisch, dass wir mehr als 25 Prozent unseres gesamten Jahresstromverbrauchs selbst produzieren“, so Christian Schäfer, Leiter Technisches Gebäude- und Energiemanagement im E/D/E, der das Projekt PV-Anlage von Anfang an begleitet hat.

Technische Daten:

Maximale Tageserzeugung YTD: 8.058 kWh (21.06.25)

Maximale Leistung YTD: 755 kW (26.05.2025)

Erzeugte Menge YTD: 754.768 kWh (bis 19.08.25)

Von der Wabe ins Glas: Der erste E/D/E Honig ist da

Seit August 2024 leben rund 200.000 Bienen auf dem E/D/E Firmengelände. Nun konnte erstmals Honig geerntet werden und die ersten Gläser sind abgefüllt.

Mit viel Leidenschaft und Fachkenntnis kümmert sich E/D/E Mitarbeiter und Imker Bastian Saam (Hofimkerei Saam) um die Bienen. Und das mit großem Erfolg: Die Tiere haben sich in ihrem neuen Zuhause bestens eingelebt. Dank reichhaltiger Nahrungsquellen und eines überwiegend trockenen Sommers konnten sie etwa 135 Kilogramm Honig produzieren. Die Ernte wurde Anfang August von Bastian Saam und seiner Familie durchgeführt.

Hinweis: Der Honig wird lediglich von den Bienen auf dem vom E/D/E zur Verfügung gestellten Gelände erzeugt. Die Produktion und der Verkauf erfolgen durch Bastian Saam, welcher nebenberuflich als selbständiger Imker im tätig ist. Das E/D/E ist in keinerlei Weise, an der Produktion und/oder dem Verkauf des Produkts beteiligt. 

Azubis pflanzen Apfelbaum im Rahmen einer Social-Media-Challenge

Im August 2025 wurde das E/D/E von seinem Mitglied B. VOMBERG GmbH & Co. KG zur Teilnahme an der #BaumChallenge nominiert. Ziel der viralen Social-Media-Aktion ist es, innerhalb von 48 Stunden einen Baum zu pflanzen und ein Video davon zu veröffentlichen.

Das E/D/E hat die Herausforderung angenommen. Kurzerhand pflanzten die E/D/E Azubis bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius einen jungen Apfelbaum auf dem Firmengelände.

Am Sonntagabend wurde das Video auf dem Instagram-Kanal ede_ausbildung veröffentlicht. Die Freude war groß, als PFERD TOOLS, Vertragslieferant des E/D/E, die Nominierung annahm und ebenfalls einen Baum pflanzte.

Was sprießt denn da?

… Waldmeister, Basilikum, Schnittlauch und viele weitere Kräuter wachsen in der selbstgebauten Kräuterspirale, die von den Azubis im Rahmen des aktuellen Biodiversitätsprojektes angelegt wurde. Von der Wuppertaler Bildungseinrichtung „Station Natur und Umwelt“ konnten die Azubis lernen, wie eine Kräuterspirale richtig gebaut wird.

Die Idee der Kräuterspirale entstand während des Einführungsworkshops Nachhaltigkeit für die neuen E/D/E Azubis und dualen Studenten 2024. Ziel war es, ein Projekt zu realisieren, das sowohl ökologischen als auch praktischen Nutzen stiftet. Die Wahl fiel auf eine Kräuterspirale, da sie auf kleinem Raum viele verschiedene Kräuterarten beheimatet und dabei in unterschiedlichen Zonen diverse Standortbedingungen wie Sonne, Schatten und Feuchtigkeit berücksichtigt. Zudem bietet eine Kräuterspirale Lebensraum für Insekten, Amphibien und andere Nützlinge.

Von der Planung bis zur Pflanzung

Die Azubis übernahmen alle Schritte selbstständig: von der Recherche über die Materialbeschaffung bis hin zum Bau. Unterstützt wurden sie dabei von der Station Natur und Umwelt, die die Azubis einlud und hilfreiche Tipps und Tricks zum Bau einer Kräuterspirale vor Ort vermittelte sowie weiter wertvolle Informationen über Kräuter während eines Rundgangs gab. Im Nachgang wurde die Materialbeschaffung vorbereitet. Verwendet wurden überwiegend recycelte Materialien wie alte Ziegelsteine und Natursteine vom Firmengelände.

Bepflanzt oder eingesät wurde die Spirale mit einer Vielfalt von Kräutern: Rosmarin, Lavendel, Thymian, Majoran, Salbei, Estragon, Zitronenmelisse, Petersilie, Waldmeister, Koriander, Basilikum, Schnittlauch und Dill.

Blühwiese, Insektenhotel und Kräuterspirale

Direkt neben der Kräuterspirale befindet sich die Blühwiese, die im Zuge des Projekts ebenfalls erneuert wurde. Die Azubis entfernten sorgfältig Unkraut und säten neue, insektenfreundliche Pflanzen aus. Die Kräuterspirale bietet Nahrung, die Blühwiese lockt mit bunter Vielfalt, und das Insektenhotel sorgt für Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten.

Update Initiative Mittelstand und Moor: Schneeglöckchen, Silberreiher und Schutzmaßnahmen

Seit 2023 engagiert sich das E/D/E im Rahmen der Initiative Mittelstand & Moor als Pate, um einen Beitrag zum Schutz und Erhalt einer Moorlandschaft im Wildnisgebiet Jüterborg bei Brandenburg zu leisten. Hier gibt es wieder spannende Neuigkeiten.

Das erste Quartal stand ganz im Zeichen der forstlichen Maßnahmen, die bis zum 1. März abgeschlossen sein mussten. Die Wintermonate, in denen die Tiere zur Ruhe gekommen sind und sich zurückgezogen haben, wurden von der Initiative für die Umsetzung wichtiger Naturschutzmaßnahmen genutzt, die die langfristige Entwicklung der Wildnisgebiete unterstützen.

In den vergangenen Wochen gab es auf den Patenflächen der Felgentreuer Wiesen spannende Naturbeobachtungen: Erstmals wurden vermehrt Silberreiher gesichtet, die bislang nicht in diesem Gebiet zu Gast waren. Ihre Anwesenheit ist laut der Initiative ein erfreuliches Zeichen für die positive Entwicklung des Ökosystems. Gleichzeitig kündigen die ersten Frühlingsboten den bevorstehenden Wechsel der Jahreszeiten an: Schneeglöckchen und Taubnesseln sprießen an den Rändern der Flächen und setzen erste weiße und violette Farbtupfer in die winterliche Landschaft. Der Nektar ist wichtig als erste Nahrung für Wildbienen.

Ein weiterer Schwerpunkt in der kalten Jahreszeit ist das Monitoring der Fledermaus-Winterquartiere auf den angrenzenden Flächen des Wildnisgebiets Jüterbog. Die langjährigen Erfassungen haben gezeigt, dass die Häufigkeit von Wasser-, Zwerg- und Fransenfledermaus in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen hat. Besonders erfreulich ist, dass auch seltene Arten wie die Mopsfledermaus wieder nachgewiesen werden konnten. Diese Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung der ungestörten Rückzugsgebiete, die durch das Projekt geschützt werden.

Die Patenschaft „Mittelstand & Moor“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Nutzung von Ökostrom

Auch 2025 nutzen wir wieder Ökostrom von der meistro Energie. Die meistro Energie bestätigt, dass die Energie ausschließlich regenerativ erzeugt worden ist. Die meistro Energie ist als 360-Grad-Energiepartner und Ökostromanbieter vom TÜV Nord zertifiziert.

E/D/E beteiligt sich am Wupperputz und bezieht Plastic Credits über everwave

Im Einklang mit dem Ansatz „vermeiden, reduzieren, wiederverwenden“ nahmen Mitarbeiter des E/D/E am diesjährigen Wupperputz teil. Der Wupperputz ist eine lokale, jährliche Aufräumaktion, bei der 2025 rund 3.300 Menschen die Ufer der Wupper von 14 Tonnen Müll befreit haben. Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Verpflegung sammelten die E/D/E Kollegen zahlreiche Säcke Müll. „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam als Mitarbeiterteam einen positiven Beitrag für unsere Region leisten konnten“, berichtet Daniela Kramer über die Teilnahme am Wupperputz.

Förderung der Umweltorganisation everwave 
Verbunden mit der erfolgreichen Teilnahme an der Aufräumaktion Wupperputz hat das E/D/E sein Engagement erweitert: Für die dort gesammelte Müllmenge hat das E/D/E sogenannte Plastic Credits von der Umweltorganisation everwave erworben. Die Plastic Credits finanzieren externe Projekte zur Entfernung von Abfall aus Gewässern. Pro Plastic Credit wird ein Kilogramm Abfall mit speziellen Müllsammelbooten aus internationalen Flüssen geholt. „Uns sind die globalen Auswirkungen von Abfall bewusst. Pro Jahr landen laut Umweltbundesamt über 10 Millionen Tonnen Abfall in den Ozeanen“, so Jennifer Träptau, Nachhaltigkeitsbeauftragte der E/D/E Gruppe. „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, über everwave einen weiteren Beitrag zu leisten und freuen uns umso mehr, dass wir durch das tatkräftige Engagement unser Mitarbeiter insgesamt 1.250 Plastic Credits erwerben konnten.“  

Die über everwave bezogenen „Plastic Credits“ sind ein reines Engagementprojekt und werden ausdrücklich nicht zu Kompensation oder Verbesserung der eignen Umweltleistungen herangezogen.

E/D/E nimmt Photovoltaik-Anlagen in Betrieb

Das E/D/E hat Mitte März seine neue Photovoltaikanlagen (PV-Anlage) an seinem Standort in Wuppertal in Betrieb genommen und produziert seitdem rund 25 Prozent seines Stromverbrauchs selbst bzw. durch Sonnenenergie.

Azubi-Nachhaltigkeitsprojekt: Apfelbäume für die E/D/E Kita-Kids „EDEfanten“

Im Rahmen des Engagements für Nachhaltigkeit sowie als gesunde Nascherei aus der Natur pflanzten einige Azubis und duale Studenten des E/D/E drei Apfelbäume für die Kita-Kids „EDEfanten“. Das E/D/E hatte der betrieblichen Kindertagestätte EDEfanten zum Jubiläum junge Apfelbäume spendiert, die nun Ende Oktober von den Nachwuchskräften des E/D/E gepflanzt wurden.

Nützliche Tipps, damit die Bäumchen gut anwachsen und tatkräftige Unterstützung bekamen die fleißigen Azubis und dualen Studenten von einem externen Gärtner und dem Facility Management. Insgesamt wurden drei Apfelbäume gepflanzt – einen für jede Kita-Gruppe. Während die E/D/E Azubis und dualen Studenten Löcher buddelten, die Pfähle zur Stabilisierung und Bewässerungssäcke anbrachten, kamen die Kita-Kids zum feierlichen Angießen. 

Zwei junge Wölfe mit grau-braunem Fell stehen aufmerksam in einem dichten, grünen Nadelwald und symbolisieren den Schutz der Artenvielfalt.

Update zum Engagement Mittelstand & Moor: Wölfe mit Welpen

Seit 2023 engagiert sich das E/D/E alsPate im Rahmen der Initiative Mittelstand & Moor. Ziel der Initiative ist die Renaturierung eines Moorgebiets in Brandenburg. Schritt für Schritt kann das Klima- und Artenschutzprojekt des Mittelstandsverbunds „Mittelstand & Moor“ laut eigenen Angaben immer mehr Erfolge verzeichnen. Einige bedrohte Tierarten haben in Jüterbog bereits wieder ein Zuhause gefunden: Wildkatzen streifen wieder durch das Wildnisgebiet und auch ein Seeadler-Pärchen hat in diesem Jahr eine Familie gegründet. Seit einiger Zeit werden nun auch Wölfe und ihre Welpen gesichtet.

Die Patenschaft „Mittelstand & Moor“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Installation von Photovoltaik-Anlagen auf E/D/E Logistikdächern gestartet

Ende 2024 begann die Installation von zwei Photovoltaik-Anlagen mit den ersten Montagearbeiten. Auf zwei Gebäudedächern des E/D/E werden nun insgesamt 2.630 Solar-Module verbaut, die eine Fläche von 5.260 Quadratmetern abdecken.

Mehrere hölzerne Bienenstöcke stehen auf einem Gestell vor einer Glasbausteinwand, umgeben von blühenden Sommerfliedersträuchern im Garten.

Tierische Personaloffensive – 200.000 fleißige Helferlein eingestellt

Das E/D/E Gelände bietet ab sofort fünf Bienenstöcken ein Zuhause. Diese bieten den insgesamt 200.000 fleißigen Tieren einen Unterschlupf – in ruhiger Lage, eingezäunt auf dem E/D/E Gelände. Der Imker und E/D/E Mitarbeiter, Bastian Saam, wird sich fachmännisch um die freundlichen Insekten kümmern: „Bienen sind faszinierende Lebewesen, friedliebend und wichtig für Ökosysteme. Ohne sie könnten viele Pflanzen, Blumen, Obst- und Gemüsesorten nicht gedeihen – da die Bienen für ihre Bestäubung sorgen. Ich bin froh und stolz darauf, dass das E/D/E mit der Aufstellung der Bienenstöcke auf dem Unternehmensgelände einen Lebensraum für Honigbienen bereitstellt.“

Eine moderne cvp impack Verpackungsmaschine in einer Industriehalle zur effizienten und nachhaltigen Optimierung von Versandverpackungen.

Update: Automatisierte Verpackungsmaschine

Die automatisierte Verpackungsmaschine der Logistik im E/D/E hat die Zweieinhalb-Millionen-Pakete-Marke geknackt! Das ist nur möglich dank der hoch effizienten Arbeit des Logistik-Teams. Anfang des Jahres 2021 ist die Verpackungsmaschine im E/D/E in Betrieb genommen worden. Die Planung hatte ursprünglich eine Maximallast von 3.500 Pakete für einen Spitzentag vorgesehen. Dank der hervorragenden Leistung, Unterstützung und Motivation aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden seit der Inbetriebnahme kontinuierlich Verbesserungen vorgenommen. Prozesse im Materialfluss, viele Arbeitsabläufe und die technischen Steuerungen konnten durch den gemeinsamen Austausch aller Beteiligten so effektiv verbessert werden, dass heute bis zu 5.000 Pakete an einem Tag verpackt werden können.

Nachdem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Ware auf das Transportband gelegt und den Prozess gestartet haben, wird die Sendung mittels Laser exakt dreidimensional vermessen und mit einer entsprechend zugeschnittenen Kartonage vollautomatisch verpackt. Nach Herstellerangaben kann dadurch das Versandvolumen gegenüber Standardkartonagen reduziert werden. Das wiederum bedeutet weniger Frachtvolumen. Auf zusätzliches Füllmaterial wird in dem automatisierten Verpackungsprozess vollständig verzichtet.

Nachhaltigkeitswettbewerb für Mitarbeiter

Das E/D/E hat Anfang 2023 einen internen Nachhaltigkeitswettbewerb ins Leben gerufen: Ziel ist es, die eigenen Arbeitsplätze so zu gestalten, dass dabei Ressourcen wie Energie, Wasser, Abfall, Papier, Gebrauchsgüter (z.B. Büromöbel, Werkzeug und Monitore) oder Verbrauchsgüter (z.B. Papier, Pappe und Lebensmittel) geschont werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Möglichkeit, selbst umgesetzte Maßnahmen im Referat Nachhaltigkeit einzureichen – und mit etwas Glück, etwas zu gewinnen. Der Nachhaltigkeitswettbewerb startete im 2. Quartal 2023 und lief über ein Jahr. Zu jedem Quartalsende wurden verschiedene Sachpreise unter allen Einreichungen des vergangenen Quartals verlost. Zusätzlich wurden am Ende des Aktionsjahres drei hochwertige Prämien verlost: ein Mountainbike, ein Balkonkraftwerk sowie ein Sodastream-Package. „Wir haben viele erfolgreich umgesetzte Maßnahmen erhalten, die zu Ressourceneinsparungen im E/D/E geführt haben“, freut sich Jennifer Träptau, Nachhaltigkeitsbeauftragte der E/D/E Gruppe. „Wir möchten auch weiter dazu aufrufen, Maßnahmen und Ideen für den eigenen Arbeitsplatz einzureichen und freuen uns über eine Fortführung des Wettbewerbs.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können dementsprechend weiterhin, umgesetzte nachhaltige Maßnahmen am eigenen Arbeitsplatz im Referat Nachhaltigkeit einreichen, die zur Vermeidung oder Reduktion von Ressourcen führen. Auch weiterhin warten Gewinne auf die Einreicherinnen und Einreicher.

Eine Gruppe freiwilliger Helfer in Warnwesten sammelt bei einer Müllsammelaktion in der Natur Abfall in blauen Säcken ein, begleitet von zwei Hunden.

Das E/D/E Team beim Wupperputz

Bereits zum 20. Mal rief die Stadt Wuppertal Freiwillige zum gemeinsamen Frühjahresputz auf. Am 9. März wurden erneut die Uferbereiche der Wupper von allem befreit, was dort nicht hingehört.

Bei der Initiative Wupperputz handelt es sich um eine Frühjahres-Aufräumaktion der besonderen Art, bei der es um aktiven Umweltschutz geht.

Eine wichtige Initiative, die auch das E/D/E unterstützt hat.

12 fleißige Kolleginnen und Kollegen vom E/D/E engagierten sich aktiv, drei Hunde waren auch mit am Start. Dabei ging es am Ufer und teils im Gewässer ans Eingemachte: neben alten Schuhen und Verpackungen wurden sogar Baustellenschilder und Fahrräder gefunden. Jennifer Träptau und Christian Schäfer, Leiter Technisches Gebäude- und Energiemanagement waren sich einig: „Der diesjährige Wupperputz war eine sehr gute Gelegenheit, um sich gemeinsam als Team für die Region zu engagieren. Und Spaß gemacht hat es auch!“

Nutzung von Ökostrom

Auch 2024 nutzen wir wieder Ökostrom. Der von der WSW bezogene Strom Grün Premium entsteht laut Bestätigung der WSW größtenteils in neuen und neueren Wasserkraftanlagen in Norwegen und/oder Schweden. Die Richtigkeit der zugesicherten Eigenschaften wird jährlich durch den TÜV Rheinland überprüft und mit dem Gütesiegel RenewablePLUS ausgezeichnet.

Weiterer Beitrag zur Einsparung von Papier

Durch die Digitalisierung von HR-Prozessen können seit 2023 pro Jahr rund 45.000 Seiten Papier eingespart werden. Die Umstellung auf digitale Lagerausgangsrechnungen spart seitdem jährlich zusätzlich rund 140.000 Seiten Papier.

Eine Europäische Wildkatze mit getigertem Fell sitzt auf einem Baumstamm in einem natürlichen Waldgebiet und symbolisiert den Artenschutz.

Update Initiative Mittelstand & Moor: Wildkatzen erkunden wieder Brandenburgs Wildnis

Zu Beginn dieses Jahres schloss sich das E/D/E der Initiative Mittelstand & Moor an, die mittels Patenschaften einen Beitrag zum Schutz und Erhalt einer 200 Hektar großen Moorlandschaft im Wildnisgebiet Jüterborg bei Brandenburg leistet. Nun konnten weitere Erfolge für den Naturschutz erreicht werden: Erstmals seit 200 Jahren sind die Wildkatzen zurück im Wildnisgebiet.

Im Rahmen der Initiative Mittelstand & Moor konnte bereits eine Fläche von 130 Hektar durch Patenschaften gesichert werden, wovon das E/D/E 20 Hektar übernommen hat. Dieses Engagement dient dem Naturschutz und der Erhaltung von Lebensräumen wie dem der Wildkatzen.

Das Wildnisgebiet Jüterbog galt laut Initiative als ein Hoffnungsort für die Rückkehr der Wildkatzen, was nun auch nach zweihundertjähriger Abwesenheit tatsächlich eingetreten ist. Die nahegelegenen Felgentreuer Wiesen sind inzwischen das beliebteste Gebiet für Wildkatzen in Brandenburg, denn es bietet naturnahe Wälder mit perfekten Plätzen wie Lichtungen, Totholz und Baumhöhlen für ein gemütliches Zuhause.

Seitdem 2011 in dem Gebiet Wölfe entdeckt wurden, forschte die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg intensiv an der Rückkehr der Wildkatze. Dafür nutzen sie das Lockstock-Monitoring, bei dem Lockstöcke mit Baldrian in der Nähe von Wildtierkameras platziert wurden, um Wildkatzen anzulocken und so genetisches Material wie Tierhaare zu sammeln.

Gute Nachricht für die Natur: Spuren von drei weiblichen Wildkatzen wurden bisher festgestellt, wobei Beobachtungen darauf hindeuten, dass sich auch ein männlicher Kater in dem Gebiet aufhält. Diese Präsenz ist ein positives Zeichen für den Schutz gefährdeter Arten und die Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume. Es bleibt zu hoffen, dass die Population der Wildkatzen im renaturierten Wildnisgebiet Brandenburgs weiter zunimmt.

Die Initiative Mittelstand & Moor bietet Unternehmen und Mitgliedern des Mittelstandverbundes durch Patenschaften die Möglichkeit, einen wichtigen Teil zum Schutz und Erhalt von Moorlandschaften beizutragen. Das E/D/E ist seit 2023 einer dieser Paten.

Die Patenschaft „Mittelstand & Moor“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Weitere Umstellung von Plastik-Füllmaterial auf Papier

Bisher wurde in der E/D/E Logistik Luftpolsterfolie aus recycelbarem Kunststoff als Füllmaterial für Paketsendungen verwendet. Mitte des Jahres 2023 erfolgte die Umstellung auf reines Papierfüllmaterial.

Eine Gruppe junger Menschen installiert gemeinsam ein großes Insektenhotel aus Holz in einem sonnigen Garten zur Förderung der Artenvielfalt.

Ein Insektenhotel für das E/D/E Gelände

Falter, Schmetterlinge, Florfliegen, Käfer und Co. finden seit dem 15. September auf dem E/D/E Gelände eine neue, gemütliche Bleibe: Sieben Auszubildende der E/D/E Gruppe haben im Rahmen ihres Biodiversitätsprojektes ein Insektenhotel errichtet und bestückt – Unterstützung erhielten sie von einem lokalen Schreiner, unserem Facility Management und dem Referat Nachhaltigkeit. Dieser Bauprojektvorschlag stammte von den Auszubildenden, die sich damit für den Schutz unserer heimischen Insekten starkmachten. Ziel war es, einen sicheren und einladenden Lebensraum für verschiedene Insektenarten zu schaffen und gleichzeitig natürliche Materialien zu verwenden.

Der Schreiner fertigte dafür den Korpus des Insektenhotels aus größtenteils regionalem Holz an. Dabei unterstütze er nicht nur beim Bau des Insektenhotels, sondern teilte auch sein umfassendes Wissen darüber, wie die verschiedenen Elemente des Hotels funktionieren. 

Um das Insektenhotel noch attraktiver zu gestalten, sammelten die Azubis Laub, Äste und Tannenzapfen auf dem E/D/E Gelände, um natürliche Verstecke und Nistplätze für die Insekten zu kreieren. Zusätzlich wurden Bambusrohre, Stroh und regionales Hartholz verwendet, um eine vielfältige Auswahl an Lebensräumen für die Insekten zu schaffen.

Für das Bohren von 15 bis 20 Zentimeter tiefen Löchern in das Hartholz, um Nistmöglichkeiten für bestimmte Insektenarten zu schaffen, wurden die Präzisionswerkzeuge aus dem E/D/E verwendet. Das Insektenhotel wurde direkt in der von den Azubis angelegten Blühwiese platziert, die sich gut sichtbar vor dem Haupteingang des E/D/E befindet.

Eine Gruppe junger Menschen engagiert sich bei der gemeinsamen Gartenarbeit und Bepflanzung einer Grünfläche vor einem modernen Firmengebäude.

Was blüht denn da? – E/D/E Nachwuchs legt Blühwiese an

Lavendel, Sonnenhut, Stockrosen und weitere Pflanzen werden bald auf der Wiese vor dem E/D/E Haupteingang erblühen und sowohl Bienen als auch anderen Insekten als Nektarquellen dienen. Unsere Azubis und duale Studenten haben dazu Teil 3 des Azubi-/Studenten-Biodiversitätsprojektes umgesetzt: Mit erneut tatkräftiger Unterstützung der Kitakinder der EDEfanten und des Facility Managements wurden eine Blühwiese angelegt und Samen eingesät. 

Von der Planung bis zur Umsetzung haben die E/D/E Azubis und dualen Studenten vollen Einsatz gezeigt: Um die Wiese für die Aussaat der Wildblumen vorzubereiten, rückten Azubis, Studenten und das Facility Management dem Rasen mit Baggern und Schaufeln zu Leibe. Schon in wenigen Wochen könnten sich die ersten Blüten zeigen, bis dahin heißt es regelmäßig gießen, damit die Samen angehen – ebenfalls eine Aufgabe, der die Azubis und Studenten nachkommen.

E/D/E Gelände wird durch zahlreiche Nistkästen bunter und vogelfreundlich

Der Schutz und Erhalt der Artenvielfalt gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Um Biodiversität zu fördern, ist es besonders wichtig, den natürlichen Lebensraum von Pflanzen und Tieren zu bewahren.

Im Rahmen eines Azubi-/Studenten-Biodiversitätsprojektes haben sich die E/D/E Nachwuchskräfte etwas Besonderes überlegt: Nistkästen für Vögel auf dem Firmengelände. Damit die Rückzugsorte auch hübsch aussehen, haben die Kinder der EDEfanten die Kästen zuvor fantasievoll verziert – entstanden sind kleine Kunstwerke.

Nicht nur die Vögel profitieren von dieser wertvollen Initiative, sie bietet unseren Azubis und Studierenden auch die Möglichkeit, eigene Ideen zum Thema Nachhaltigkeit im E/D/E einzubringen, Projekte selbst zu planen und eigenständig umzusetzen.

Azubis setzen sich für biologische Vielfalt auf dem E/D/E Gelände ein

Auszubildende und dual Studierende im E/D/E bringen sich ab sofort mit einzelnen Projekten im Bereich der Nachhaltigkeit ein. Gemeinsam mit Jennifer Probst, Beauftragte für Nachhaltigkeit in der E/D/E Gruppe, nahmen insgesamt acht junge Kolleginnen und Kollegen an einem Kick-Off-Termin zum Thema Biodiversität teil. 

Ziel des Workshops war es, Optionen für Unterschlupfmöglichkeiten, Futterstellen und -pflanzen sowie Biotopbereiche zu identifizieren, um rund um das E/D/E Gelände, Wildtieren und Insekten eine Heimat zu geben.

Erste Umsetzung

Alle Teilnehmenden bauten ein eigenes Vogelfutterhaus zusammen, das anschließend auf dem Firmengelände aufgehängt und mit Futter befüllt wurde. Jennifer Probst freut sich über das Engagement des E/D/E Nachwuchses: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, ein solches Projekt mit unseren Azubis und dualen Studierenden umzusetzen und somit für Interesse am Thema Nachhaltigkeit zu sorgen. Das Mitmach-Projekt ist generationenübergreifend angelegt, sodass es vom ersten Ausbildungsjahrgang Jahr für Jahr an die weiteren Jahrgänge überreicht werden und jeder eigene Ideen einfließen lassen kann.“

Nutzung von Ökostrom

Auch 2023 nutzen wir wieder Ökostrom. Der von der WSW bezogene Strom Grün Premium entsteht laut Bestätigung der WSW größtenteils in neuen und neueren Wasserkraftanlagen in Norwegen und/oder Schweden. Die Richtigkeit der zugesicherten Eigenschaften wird jährlich durch den TÜV Rheinland überprüft und mit dem Gütesiegel RenewablePLUS ausgezeichnet.

Wichtiges Engagement: E/D/E setzt sich für Moorlandschaft ein

Im Wildnisgebiet Jüterborg bei Brandenburg wird ein ehemaliges Moor wieder in seinen Urzustand versetzt. Die Initiative Mittelstand & Moor bietet Unternehmen und Mitgliedern des MITTELSTANDVERBUNDES durch Patenschaften die Möglichkeit, einen wichtigen Teil dazu beizutragen. Das E/D/E ist einer dieser Paten.

Moore gehören laut der Initiative zu den wertvollsten und wirkungsvollsten Ökosystemen der Erde: Intakte Moore binden Kohlenstoff aus dem abgelagerten organischen Material und speichern diesen im Torf für Jahrtausende. Damit sind sie unsere wichtigsten natürlichen CO₂-Speicher. Sie nehmen weltweit nur drei Prozent der globalen Landfläche ein. Trotzdem binden sie ein Drittel des Kohlenstoffes, der auf der Erde entsteht. Weltweit binden Moore circa doppelt so viel CO₂ wie Wälder, wie es auf der Website von „Mittelstand & Moor“ heißt.

In einer großangelegten Initiative für die Verbundgruppen des Mittelstandverbundes unterstützt das E/D/E seit Beginn dieses Jahres die Wiedervernässung einer ausgetrockneten Moorlandschaft in Brandenburg.

Ziel des Projektes ist die Wiedervernässung einer 200 Hektar großen Moorlandschaft und das Interesse an einer Patenschaft ist groß: Der Flächenunterhalt auf über 130 von 200 Hektar ist bereits durch Patenschaften gesichert. Seit Anfang des Jahres übernimmt das E/D/E ebenfalls eine Patenschaft und unterstützt das Vorhaben der Moorwiedergewinnung somit aktiv.

Die Patenschaft „Mittelstand & Moor“ ist für das E/D/E ein reines Engagementprojekt und wird ausdrücklich nicht zur Kompensation oder Verbesserung der eigenen Umweltleistungen herangezogen.

Ein grauer Abfalltrenner aus Metall mit drei farbigen Einwurfklappen in Grau, Gelb und Blau sowie drei Fußpedalen zur hygienischen Mülltrennung.

Zentrale Müllsammelbehälter sorgen für mehr Ordnung vor den Büros

Eine saubere Mülltrennung ist durch die klare Aufteilung der neuen, kompakten und geschlossenen Müllsammelbehälter nach wie vor kein Problem. Zudem sind die neuen Behälter geschlossen und halten dadurch auch besser Gerüche zurück – zumal sie sowohl zentral in den Büros beziehungsweise auf den Fluren als auch in den Teeküchen platziert sind. Ein weiterer Vorteil: Die Reinigungskräfte sparen beim Einsammeln des Mülls viel Zeit.

Umstellung auf Ökostrom

Hinsichtlich der Energieversorgung hat die E/D/E Gruppe 2022 ihre Stromversorgung umgestellt – seit Anfang Januar 2022 nutzen wir Ökostrom. Der von der WSW bezogene Strom Grün Premium entsteht laut Bestätigung der WSW größtenteils in neuen und neueren Wasserkraftanlagen in Norwegen und/oder Schweden. Die Richtigkeit der zugesicherten Eigenschaften wird jährlich durch den TÜV Rheinland überprüft und mit dem Gütesiegel RenewablePLUS ausgezeichnet.

Automatisierte Verpackungsmaschine

Das E/D/E hat in eine innovative Verpackungsmaschine investiert. Funktionsweise: Nachdem die Operatoren die Ware auf das Transportband gelegt und den Prozess gestartet haben, wird die Sendung mittels Laser exakt vermessen und mit einer entsprechend zugeschnittenen Kartonage verpackt. Dadurch reduziert sich das Volumen pro Paket um bis zu 30 Prozent. Das wiederum bedeutet 30 Prozent weniger Frachtvolumen. So können laut Herstellerangaben Versand- und Frachtvolumen reduziert werden. Auf zusätzliches Füllmaterial wird in dem automatisierten Verpackungsprozess vollständig verzichtet. Diesen Wunsch hatten Mitglieder vermehrt an das E/D/E herangetragen. 

Baumpflanzaktion des Zukunftskreises Nachhaltigkeit³ – E/D/E mit vor Ort

Der Zukunftskreis Nachhaltigkeit³, in dem auch das E/D/E vertreten ist, hat am 15. Dezember eine Baumpflanzaktion in Wuppertal durchgeführt. Mit vor Ort vom E/D/E waren Marlene Becker und Jennifer Probst, Nachhaltigkeitsbeauftragte der E/D/E Gruppe.

Nach dem Motto „Wir reden nicht drum rum, wir machen“ hat der Zukunftskreis Nachhaltigkeit³ mit angepackt und die ersten Setzlinge von insgesamt 1500 Bäumen an der Ronsdorfer Talsperre eingepflanzt. Die Fläche beläuft sich auf insgesamt 5.000 m² abgestorbenen Fichtenforst, der mit einer Spende des Zukunftskreises Nachhaltigkeit³, an der sich das E/D/E beteiligt hat, wieder aufgeforstet wird.

In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Wuppertal packten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftskreis Nachhaltigkeit³ kräftig mit an: Nach einer kurzen Einweisung in die Pflanztechniken und Sicherheitserklärungen griffen die Beteiligten zum Spaten und pflanzten Setzling für Setzling in die Erde. Das Forstamt hat sich mit Winterlinde, Vogelkirsche, Traubeneiche und Walnuss für vier Baumarten entschieden, um den Mischwald zu fördern. Denn durch eine vielfältige Auswahl an standortgerechten Pflanzen sollen die Wälder robuster werden. Mit vor Ort waren auch Sebastian Rabe und Christian Buschmann vom Forstamt Wuppertal sowie Frank Meyer, Beigeordneter der Stadt Wuppertal und zuständig für den Geschäftsbereich Stadtgrün, Mobilität, Umwelt und Geodaten.

Jennifer Probst, Nachhaltigkeitsbeauftragte der E/D/E Gruppe und Sprecherin des Zukunftskreises Nachhaltigkeit³ hat das Projekt koordiniert: „In unserem Unternehmensnetzwerk kam verstärkt der Wunsch auf, dass wir eine Baumpflanzaktion durchführen wollen. Für uns war genau jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die Aktion umzusetzen – ganz nach unserem Motto: Wir reden nicht drum rum, wir machen. Der Klimaschutzgipfel Glasgow gab uns zusätzliche Motivation, da sich mehr als 100 Länder zum Waldschutz verpflichtet haben. Wir sehen aber auch die Zerstörung unserer heimischen Wälder vor Ort und wollten deshalb dieses sichtbare Zeichen direkt bei uns vor der Haustür setzen.“ 

Ein junger Turmfalke mit grau-weißem, gestreiftem Gefieder sitzt auf einer Holzstange und symbolisiert den Schutz der heimischen Artenvielfalt.

Hoch hinaus: Nachwuchs bei den E/D/E Turmfalken

Seit rund 15 Jahren sind auf dem E/D/E Gelände Turmfalken zuhause. In diesem Frühjahr gab es wieder Nachwuchs: Gleich fünf junge Falken – und kein Tier wurde aus dem Nest geworfen, was in der Welt der Falken eigentlich normal wäre. Denn Greifvögel ziehen üblicherweise nur bis zu drei Nachkommen auf. Mitte Juni konnten die E/D/E Mitarbeiter dann die ersten Flugversuche beobachten. Seitdem fliegen und spielen die Jung-Falken um die Wette. Interessant: Die tierischen Kollegen sind nicht nur eine Besonderheit auf dem E/D/E Betriebsgelände, sondern halten die Verbreitung von Mäusen und Ratten in Schach. 

Übersichtsseite zur Nachhaltigkeit bei EDE mit vier farbigen Kacheln zu wirtschaftlicher, sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung.

Neue Nachhaltigkeitswebsite

Bewusst hat sich die E/D/E Gruppe 2019 dafür entschieden, anstelle eines weiteren gedruckten Nachhaltigkeitsberichts eine eigene Website für diesen Bereich zu gestalten. Zudem möchten wir zahlreiche unserer Aktivitäten transparent, unterhaltsam und aktuell veröffentlichen. 

Ein Stapel nachhaltiger Lebensmittelverpackungen aus Papier, transparentem Kunststoff und weißem, faserbasiertem Material auf einem Holztisch.

To-go-Verpackungen in der E/D/E Kantine

Seit 2019 gibt es in der E/D/E Kantine Möglichkeiten für die Mitnahme des Mittagessens. Die To-Go-Verpackungen bestehen aus Polymilchsäure (PLA) oder Zuckerrohr. Diese Materialien basieren ganz oder teilweise auf nachwachsenden Rohstoffen und stellen damit eine Alternative zu zuvor eingesetzten konventionellen Kunststoffverpackungen dar.

Natürliche Rasenmäher: Schafe auf E/D/E Gelände

Das E/D/E hatte im August 2018 einen Monat lang drei tierische Mitarbeiter. Ihr Arbeitsplatz: der Garten des alten Kindergartens „Zwergenland“ auf dem Unternehmensgelände. Ausgeliehen von einem Bauern, sorgten die Schafe für ein ordentliches Gelände. Denn in den vergangenen fünf Jahren ist hier so einiges gewachsen. Die Schafe fraßen über die Wochen alles, was für Schafe verträglich war. Der Einsatz von Schafen im Vergleich zum Rasenmäher ist zudem durchaus lohnenswert, da Kosten für einen Gärtner entfallen. Sobald der Rasen wieder nachgewachsen ist, werden die vierbeinigen Gartenhelfer gern erneut auf das E/D/E Gelände geholt.

Ein Edelstahl-Milchkännchen steht in einem modernen Kaffeevollautomaten, der für die Zubereitung von Vanillemilch konzipiert ist.

Umstellung von Plastik auf Papier

Das E/D/E hat die Plastikbecher für Kaffee und Tee in den Getränkeautomaten auf den Geländen gegen Papierbecher ausgetauscht.

Der Gebrauch von eigenen Tassen oder Bechern ist ebenfalls möglich.

Ein weißer, kompakter Elektro-Lieferwagen mit Kofferaufbau steht vor einem modernen Gebäude und symbolisiert nachhaltige urbane Logistiklösungen.

Erstes Elektroauto

2018 schaffte das E/D/E für Fahrten auf dem eigenen Gelände sein erstes Elektroauto an, einen StreetScooter Work Box.

Eine leuchtende Glühbirne vor schwarzem Hintergrund, deren Glühfaden ein aufsteigendes Balkendiagramm mit einem Pfeil für nachhaltiges Wachstum bildet.

Energieberater im E/D/E

2015 besuchte ein Auditor für Energieaudit der ENOPLAN GmbH das Unternehmen.

Neue Nistkästen für Turmfalken

Seit fast zehn Jahren leben auf dem E/D/E Gelände Turmfalken. Im August 2014 erhielt das Pärchen neue Spezial-Kästen zum Nisten, die den hohen Standards aus dem Naturschutz genügen. Bereits Anfang 2015 wurden die neuen Kästen von den Falken gut angenommen und auch zum Nisten genutzt. Die tierischen Kollegen sind nicht nur eine Besonderheit auf dem Betriebsgelände, sondern halten die Verbreitung von Mäusen und Ratten in Schach. 

480 LED-Leuchten

Für die Beleuchtungs-Nachrüstungen auf dem gesamten E/D/E Gelände werden, wenn möglich, energiesparende LED-Leuchtmittel, mindestens jedoch zeitgemäße Leuchtmittel eingesetzt. So sind bereits 480 Leuchten auf LED umgerüstet worden. Auch bei den Neubauten (Kindertagesstätte und Präsentations-Center) wurden LED-Leuchtmittel verwendet. Um Komfort und Umweltschutz gleichermaßen gerecht zu werden, stattet E/D/E zunehmend alle Beleuchtungsanlagen mit Bewegungsmeldern aus.

Draufsicht auf begrünte Flachdächer eines Gebäudes mit Lichtkuppeln neben einem Spielplatz, ein Beispiel für nachhaltige Architektur und Stadtplanung.

Neubau Kindertagesstätte und Präsentations-Center

Die 2014 fertiggestellte eigene Kindertagesstätte „Die EDEfanten“ und das daran anschließende, ebenfalls 2014 eröffnete Präsentations-Center werden über eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit einem Gasbrennwertkessel für Betriebsspitzen beheizt, wobei 95 Prozent der Wärmeerzeugung von der Luft-/Wasser-Wärmepumpe und fünf Prozent des Jahres-Wärmebedarfs von der Gasbrennwerttherme bereitgestellt werden. Der Jahres-Primärenergiebedarf, der den tatsächlichen Energieverbrauch pro Jahr betrachtet, liegt bei der Kita bei 86,25 kWh/(m²a). Damit sind die Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) 2009, ein Jahres-Primärenergiebedarf von unter 232,34 kWh/(m²a), erfüllt. Auch das Präsentations-Center liegt mit einem Jahres-Primärenergiebedarf von 76,89 kWh/(m²a) unter den vorgegebenen 133,83 kWh/(m²a) und erfüllt somit ebenfalls die Anforderungen der EnEV 2009.

Das Kita-Gebäude verfügt zudem über eine extensive Dachbegrünung. Die aktuelle Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV 2014) wurde ebenfalls eingehalten.

Auch der sogenannte E/D/E Kuppelsaal im ehemaligen Hauptgebäude hat 2013 eine Klimatisierung und Beheizung per Wärmepumpe erhalten.

Erste Erfolge beim Mitarbeiter-Drucksparwettbewerb

Bei dem 2014 intern durchgeführten Drucksparwettbewerb schafften es die Mitarbeiter, das Druckvolumen zu reduzieren und somit Energie und Papier zu sparen.

Dank der großen Beteiligung aller Mitarbeiter wurde das Druckvolumen von 2013 auf 2014 um knapp 830.000 Seiten und damit um 10,23 Prozent verringert. Das Jahresgewinner-Team reduzierte bei­spielsweise sein Druckvolumen um 72,84 Prozent.

Um den Wettbewerb zusätzlich zu unterstützen und das Thema in den Köpfen der Mitarbeiter zu verankern, stellt das E/D/E Tipps der bisherigen Gewinner-Teams zur Druckeinsparung zur Verfügung. Sogenannte „Blattometer“, elektronische Informationseinblendungen auf den E/D/E Rechnern in der Verwaltung, werden auch über den Wettbewerb hinaus geschaltet und enthalten zudem wertvolle Druckspar-Tipps.

Digitale Vernetzung einer modernen Stadt bei Dämmerung mit Lichtspuren auf einer Autobahn, die nachhaltige Infrastruktur und smarte Lösungen symbolisiert.

IT-Struktur überarbeitet

Die in den Vorjahren überarbeitete IT-Infrastruktur ist 2014 konsequent optimiert worden: So wurde die Mehrzahl der physikalischen Server abgeschaltet und ihre Funktionen in eine virtuelle Umgebung überführt.

Eine mobile Infotafel in einer Lagerhalle mit Diagrammen zu Leistung und Qualität sowie Informationen zur Nachhaltigkeit und Unternehmensprozessen.

Mitarbeiter-Tipps zu Verpackungsprozessen

Nicht nur die optimierte Belieferung der Mitglieder (Umstellung von Touren- auf Stückgutsendungen) sowie die Nutzung von Fahrzeugen aus einer niedrigen Schadstoffklasse spielen eine Rolle, wenn es um das Thema Ressourcenschonung geht. Auch die Mitarbeiter werden mit einbezogen: Die sogenannten KUKI-Aushänge („Kurz und Knapp Informiert“) stellen den Logistikmitarbeitern Infos und Tipps zu optimalen Abläufen bei Verpackungsprozessen bildlich dar und helfen, Füll-, Verpackungs- und Umreifungsmaterial zu sparen. Großbildschirme zeigen aktuelle Informationen an, auch während Besprechungen: So wird weiteres Papier für Aushänge oder Infomaterial gespart.

Eine leuchtende Glühbirne vor schwarzem Hintergrund, deren Glühfaden ein aufsteigendes Balkendiagramm mit einem Pfeil für Wachstum darstellt.

Energieberater im E/D/E

Im Oktober 2013 besuchte ein Energieberater der EffizienzPlus GmbH das E/D/E.

Eine Frau hält einen USB-Stick über einen Canon-Drucker, während ein Mann daneben sitzt und auf einen Stapel Papier blickt, Symbol für Digitalisierung.

E/D/E startet Mitarbeiter-Drucksparwettbewerb

Seit Jahresbeginn 2013 läuft im E/D/E der sogenannte „Mitarbeiter-Drucksparwettbewerb“ zur Vermeidung von Ausdrucken. Um das Bewusstsein für einen maßvollen Umgang mit den Ressourcen zu schärfen und die Anzahl der gedruckten Seiten konkret zu reduzieren, hat das Unternehmen bewusst einen solchen Wettbewerb gestartet. Jedes E/D/E Team nimmt automatisch daran teil. Am Ende soll eine Gesamtersparnis im E/D/E von 10 Prozent stehen. Die Regeln sind einfach: Ausgehend von der Anzahl des vergangenen Jahres werden quartalsweise die sparsamsten Teams ermittelt. 

Eine Person in Businesskleidung interagiert mit einem digitalen Netzwerk aus leuchtenden Knotenpunkten und Verbindungslinien für nachhaltige Lösungen.

Digitalisierung der Print-Aktivitäten

Das neue E/D/E Katalogportal sorgt dafür, dass Kataloge online abrufbar sind, wodurch Druckkosten und Papier gespart werden können. Weitere Print-Produkte, wie das PVH Magazin oder der Nachhaltigkeitsbericht, stehen den Lesern zusätzlich online zur Verfügung.

Grafik eines Pakets mit dem Text Einsparung von 75.000 Paketsendungen 2012 als Symbol für nachhaltige Logistik und Ressourceneffizienz im Unternehmen.

Effiziente Booster-Technologie 

2011 investierte das E/D/E in einen Booster: Die Booster-Technik hilft Sendungen effizient zusammenzufassen, sodass Teile unterschiedlichen Ausmaßes nach Möglichkeit bei gleichem Adressaten auch in einem Karton landen. 2012 konnte das E/D/E das Versandaufkommen dank der neuen Booster-Technologie um circa 75.000 Paketsendungen reduzieren. 

Modernisierung der Serversysteme

Seit 2010 modernisiert das E/D/E schrittweise seine Serversysteme. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden unter anderem Technologien wie Virtualisierung sowie eine optimierte Verschaltung der Serverschränke eingesetzt.
Diese technischen Anpassungen dienen dazu, den IT Betrieb effizienter zu gestalten und den Energieeinsatz im Vergleich zu zuvor eingesetzten Systemen zu verringern.

Auch bei der Auswahl neuer Klimageräte für das Rechenzentrum wird auf energiebezogene Leistungsmerkmale geachtet. Darüber hinaus wird geprüft, inwiefern die entstehende Abwärme der Anlagen künftig genutzt werden kann.

Ein hochmodernes, automatisiertes Hochregallager aus Metall mit effizienter Raumausnutzung für nachhaltige und optimierte Logistikprozesse.

Moderne Logistiktechnologien

Für Logistikprozesse besteht ein erhöhter Energiebedarf – sei es für automatisierte Verfahren oder für Fahrzeuge. Daher ist das E/D/E stets bestrebt, nach neuen effizienten Lösungen zu suchen und diese umzusetzen. So wurde beispielsweise bei der Implementierung der automatisierten Fördertechnik konsequent das Thema Energieverbrauch und -rückgewinnung berücksichtigt.

Bei jeder Senkbewegung eines Lasthebers und bei jedem Abbremsen eines Regalbediengerätes wird Energie freigesetzt. Mit den beim E/D/E eingesetzten Rückspeisemodulen kann diese Energie in elektrische Energie umgewandelt und wieder in das Stromnetz abgegeben werden. Somit kann sie an anderer Stelle im System wieder genutzt werden. 

Die Abschaltung nicht genutzter Förderer in der insgesamt fast fünf Kilometer langen Behälterförderanlage wurde bei der Gestaltung des Logistikzentrums konsequent umgesetzt. So schaltet sich die Anlage innerhalb von 30 Sekunden nach dem letzten Fördergut automatisch aus. Ein Wiederanlauf erfolgt, sobald sich Ladegut nähert oder es auf den Förderer gesetzt wird. 

Liegen in unserem automatischen Kleinteilelager nur wenige Aufträge an und sind diese nicht hoch priorisiert, so besteht kein Grund, mit voller Geschwindigkeit zu fahren. Dies kann zum Beispiel bei nächtlichen Umlagerungen oder Reorganisationen der Fall sein. Die installierte Steuerung einer lastabhängigen Fahrparametrierung sorgt dann dafür, dass langsamere Geschwindigkeiten als im Normalbetrieb gefahren werden. Dies schont Mechanik und Material und spart auch Energie.

Entgegen der noch weitverbreiteten Praxis, Regalbediengeräte mit Einzelreglern zu steuern, wurde bei der Einrichtung des neuen Logistik-Centers erstmals ein Mehrachs-Servoverstärker des Typs SEW MoviAxis eingesetzt. Damit war das E/D/E Vorreiter in Bezug auf diese neue Technik. Hierbei teilen sich alle Regler einen gemeinsamen Befehlsbus, einen gemeinsamen Zentralprozessor und eine gemeinsame Energieversorgung. Dies ist nicht nur wesentlich platzsparender, sondern ermöglicht auch eine bisher unerreichte Regelgenauigkeit, eine deutliche Verringerung der Abwärmeverluste und eine deutliche Energieeinsparung.

Ein weißes Einkaufswagen-Symbol mit Pluszeichen über einer Person, die an einem Laptop arbeitet, als Konzept für nachhaltigen Online-Einkauf.

Elektronischer Rechnungsservice

Die Umstellung auf den elektronischen Rechnungsservice ermöglicht es Mitgliedsunternehmen, Lieferanten und weiteren Geschäftspartnern, papierlos Rechnungen zu versenden und so Papier, Porto und Arbeitszeit zu sparen. 

Rund 20 Prozent der Mitglieder und fünf Prozent der Lieferanten, von den Partnern, die den elektronischen Geschäftsprozess unterstützen, setzen 2015 bereits auf den papierlosen E/D/E Service. 

Beitrag zur Einsparung von Papier

Durch digitale Abrechnungslisten für Mitglieder über eine Onlineplattform können seit 2007 pro Jahr 800.000 Seiten Papier eingespart werden.

Bau des E/D/E Hochhauses

Zwischen 1995 und 1998 hat das E/D/E ein neues Verwaltungsgebäude errichtet – das E/D/E Hochhaus. In diesem sowie in den weiteren Bürogebäuden des E/D/E arbeitet rund die Hälfte aller E/D/E Mitarbeiter. In den Räumlichkeiten wird somit auch ein Großteil der Energie verbraucht. Hauptsächlich zum Heizen im Winter, aber auch für Computersysteme und für Licht. 

Beim Bau des E/D/E Hochhauses wurde auf zu diesem Zeitpunkt moderne Technik wie etwa auf Energiesparlampen gesetzt. Auf Klimaanlagen wurde zugunsten einer intelligenten Fensterarchitektur größtenteils verzichtet, die eine natürliche Belüftung gewährleistet. Darüber hinaus ist die Betonkonstruktion des Hauses gleichzeitig Speicher für erwärmte Raumluft im Winter und für kühlere Nachtluft im Sommer. 

Im Detail: Durch Öffnungselemente in der äußeren und Fenster in der inneren Fassade kann auch bei extremen Wettergeschehen eine natürliche Belüftung erfolgen. 

Das Konzept wurde in Kooperation mit einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik erarbeitet. Eine Lüftungsanlage bedient die Küche, den Speiseraum und die innen liegenden Konferenzbereiche der Büros; lediglich der Mehrzwecksaal verfügt über eine Klimaanlage. Die kleinen Fenster der Lochfassade sorgen für die Be- und Entlüftung. Darüber hinaus sorgen sie laut Hersteller – besonders im Sommer – , wenn sie nachts geöffnet sind, dafür, dass der Beton als thermische Speichermasse die Nachtkühle aufnehmen und sie tagsüber an die Räume abgeben kann. Betonfertigteile als Festkörper dienen im Winter als Wärmespeicher, die Heizkörper stehen vor den Betonbrüstungs- und nicht vor den Glasflächen. Zum Schutz gegen abfließende Wärme wurden die geschosshohen und achsbreiten Betonfertigplatten außen mit 80 Millimeter dicker Wärmedämmung versehen. Nur zentralgelegene Räume werden mechanisch be- und entlüftet. Über natürliche direkte Belüftung und Beleuchtung verfügen alle Büros, die Vorräume sämtlicher Toiletten, die Treppenhäuser, das Foyer und die Galerie. 

Der Energieeinsatz des Mehrzweckgebäudes wurde im Rahmen der damaligen technischen Möglichkeiten durch die Mischung von unterschiedlichen Energiemedien optimiert: Schaffung thermischer Masse, natürliche Be- und Entlüftung, Ausgleichsystem nur für Extremtemperaturen, intelligente Steuerungsstrukturen. Darüber hinaus hat die Gebäudespitze die Kühlwirkung einer Zylinderrippe, der im Sommer entstehende Auftrieb bringt angenehme, natürliche Kühlung.